Es bleibt dabei: Die günstigsten Pellets gab's im Mai

vom 01.09.2021 17:28:29

Ausgangs des Sommers präsentieren sich die Pelletspreise in der DACH-Region mit überwiegend steigender Tendenz. Anfang September liegt der deutsche Durchschnittspreis für die Sech-Tonnen-Lieferung, die einem üblichen Jahresverbrauch entspricht und daher als Referenzwert gilt, bei 207 Euro je Tonne. Kunden in Österreich sind mit durchschnittlich 225 Euro je Tonne dabei und Schweizer Pelletskäufer müssen aktuell mit 264 Franken je Tonne rechnen. Hier sind die Inlandsnotierungen zuletzt sogar noch etwas gesunken.

Das Jahrestief wurde 2021 außergewöhnlich früh, bereits im Mai erreicht und schnell wieder verlassen. Gleichzeitig war es mit einem absoluten Tiefstpreis von 190 Euro je Tonne Pellets im bundesdeutschen Durchschnitt sehr ausgeprägt. Vorausgesetzt es kommt nicht noch zu einem ungewöhnlichen Preisrutsch im Herbst, ist das Jahrestief 2021 laut HeizPellets24-Statistik gleichbedeutend mit dem niedrigsten Pelletspreis seit 2008.

Verbraucher, die jetzt aktiv werden und sich für die kommende Heizperiode mit Holzpellets bevorraten, kaufen im langjährigen Vergleich ebenfalls noch günstig. Das absolute Minimum der 17 Jahre wurde im Sommer 2004 und 2005 mit knapp 140 Euro erreicht und das Allzeithoch wurde mit rund 270 Euro je Tonne Holzpellets im Winter 2013/2014 markiert. Insgesamt zeigte sich auch 2021 neuerlich, dass die niedrigsten Preise zumeist den Kunden winken, die antizyklisch handeln und sich im Sommer um den Brennstoffvorrat für den Winter kümmern.

Im Vergleich zu anderen Brennstoffen gilt weiterhin: Pellets sind unschlagbar günstig. Insbesondere gegenüber den beiden fossilen Haupt-Energieträgeren für die Erzeugung von Raumwärme, Erdgas und Heizöl, konnten sie ihren Preisvorteil 2021 weiter ausbauen. Dies ist neben dem signifikanten Steuervorteil auch im Rohstoffpreis begründet. Holzpellets sind in Deutschland nicht nur von der CO2-Bepreisung auf fossile Brenn- und Kraftstoffe ausgenommen, sie profitieren darüber hinaus auch vom ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Während die Öl- und Gaspreise am Weltmarkt seit Ende 2020 deutlich gestiegen sind, bleib das Ausgangsmaterial für Pellets günstig. Da Holzpellets vor allem aus Restholz gefertigt werden und auch Schadholz zum Einsatz kommen kann, waren auch die Stark gestiegenen Preise für Bauholz kein Thema. - ok

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