Holzpellets: Günstig und CO2-neutral

17.07.19 • 13:42 Uhr • HeizPellets24 News • Oliver Klapschus

Ein Blick auf das Chartbild zeigt, dass sich die Preise für Holzpellets auch 2019 zielstrebig in Richtung Sommer-Tief bewegen. Erfahrungsgemäß ist der niedrigste Stand zwischen Ende Juli und Anfang August zu erwarten, ehe es im Vorfeld der nächsten Heizperiode wieder aufwärts geht.

Im Vergleich zu einem Kauf im Winter lassen sich meist zwischen zehn und 20 Prozent sparen. In diesem Jahr sind es laut HeizPellets24-Statistik in Bundesdeutschen Durchschnitt gut 12 Prozent. Mitte Juli kostet die Tonne Holzpellets 217 Euro. Mitte Februar waren es 247 Euro. Damit sind die Pelletspreise auch in diesem Frühjahr wieder zuverlässig gefallen und befinden sich nahezu auf dem selben Niveau wie im Sommer 2018. Schnäppchenjäger können jetzt zugreifen, um auch im kommenden Winter günstig zu heizen.

Verbraucher, die mit Holzpellets heizen haben außerdem einen zweiten Preisvorteil, der bald noch deutlich größer werden könnte. Im Vergleich zu Erdgas und Heizöl sind Holzpellets als Brennstoff bereits jetzt konkurrenzlos günstig. Zudem bleiben sie bei der vollentbrannten Debatte um eine CO2-Steuer außen vor. Abgesehen von Transport, Verarbeitung und Vertrieb ist Holz als nachwaschender Rohstoff CO2-neutral.

Sollte sich die Große Koalition in Deutschland im September tatsächlich dazu entscheiden, Benzin, Diesel, Gas und Heizöl in den nächsten Jahren empfindlich zu verteuern, wären Pellets plötzlich in einer neuen Position. Neben den strombetriebenen Wärmepumpen gibt es ansonsten kaum ad hoc verfügbare Technologien, für die Abkehr von den allgegenwärtigen fossilen Energieträgern. Noch werden über 80 Prozent der deutschen Wohnungen mit Öl oder Gas beheizt. Wärmepumpen können vor allem dort ihre Stärken ausspielen, wo Häuser gut gedämmt sind und eine Fußbodenheizung vorhanden ist, die mit geringen Vorlauftemperaturen (ca. 40 °C) arbeitet – also i.d.R. im Neubau. Konventionelle Heizkörper benötigen höhere Vorlauftemperaturen von ca. 60 °C. Die aktuelle Zahl von rund einer Viertelmillion Pelletszentralheizungen in Deutschland könnte also rasant steigen denn die Anschaffungskosten sind meist günstiger als bei einer Wärmepumpe und das System funktioniert auch im Altbau zuverlässig und wirtschaftlich. - ok

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